Die mächtigste Waffe der Welt: Worte!

„Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Gnade bringe denen, die es hören.“ – Epheser 4:29 



Ich kann mich noch an bestimmte Situationen erinnern, wo mich Menschen mit Worten verletzt haben. Allein, dass ich noch damit zu kämpfen habe, zeigt, wie viel Macht Worte haben.

Hier ein Erlebnis das ich mit euch teilen möchte:

Momentan arbeite ich als Lehrerin an einer Schule und ich sollte ein Theaterstück mit den Schüler/innen erarbeiten, die sie auf Schulfest vorführen sollten. 
Als mir diese Arbeit mitgeteilt wurde, hatte ich Zweifel. Ehrlich gesagt dachte ich, dass die Schüler/innen es nicht schaffen werden, weil manche von ihnen schüchtern oder speziell waren.  Ich fragte also nach, ob ich auch etwas Anderes mit ihnen machen könnte. 
Aber leider war dies nicht möglich.

Während den Proben trugen sie das Stück sehr zurückhaltend vor, aber ich hatte während dessen Mut gewonnen aus dem Theaterstück das Beste daraus zu machen. Also lobte ich die Kinder IMMER zuerst, indem ich mir ihre besten Momente raussuchte. Egal, wie sie es vorgetragen haben, ich fand es schon super, dass sie sich getraut haben vorne zu stehen und den Text auswendig gelernt haben.

Von Zeit zu Zeit trauten sie sich tatsächlich mehr zu. Bei ein paar Schüler/innen verschwand sogar die Schüchternheit. Am Vorführungstag spielten die Kinder ihre Rollen wirklich mit Leidenschaft.

Warum ich euch diese Geschichte erzähle? Ich war die Pessimistin am Anfang, aber meine Gedanken und Worte verharrten nicht auf: „Ach, die schaffen das sowieso nicht!“, sondern: „Ich muss versuchen, sie mit Worten zu ermutigen.“

Und erst durch ermutigende Worte und Zuspruch konnte ich das Potential bei den Schüler/innen heraus kitzeln, denn dadurch bekamen sie mehr Selbstvertrauen.

worte

Worte prägen

Es ist nur ein kleines Beispiel von vielen und bestimmt erinnerst du dich auch an bestimmte Situationen, wo dich Worte geprägt haben.
Aus Erfahrung weiß ich, dass Worte wie ein Fluch auf jemanden wirken können. 
Ein Kind, das schon immer von einem Lehrer zu hören bekam:
„Du wirst nie gut in Mathe werden, weil Mathe nicht deine Stärke ist!“, wird sich schon selbst aufgegeben haben.
Besser wäre, wenn das Kind folgendes zu hören bekommen hätte: „Hey, ich weiß, dass du in Mathe besser werden kannst! Du musst nur lernen. Ich glaube an dich!“

Lasst uns also weise mit Worten umgehen. Denn gute, aufbauende ermutigende Worte beeinflussen nicht nur deine Gedanken und dein Herz. Oh nein; sie bringen gute Früchte hervor und plötzlich siehst du dich, andere Mitmenschen und die Welt viel positiver.

Aber wie sollen wir am besten unseren Mitmenschen begegnen?

Richtig, mit Liebe! „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!“, denn man möchte ja nicht selbst mit Worten verletzt werden.

Deine Dani